3 Tips für den gesunden Start in die Schule

Tip 1 - Das richtige Frühstück

Als erste Mahlzeit des Tages dient das Frühstück nicht nur dazu, die über Nacht geleerten Energiespeicher wieder aufzufüllen. Studien belegen, dass die geistige Leistungsfähigkeit steigt und das Risiko für Übergewicht gemindert wird, wenn Kinder morgens regelmäßig frühstücken. Wenn die Kinder morgens noch keinen Appetit haben, kann ein 2. Frühstück in der Schule Ausgleich schaffen: Ein belegtes Brot mit kleinen Stückchen Rohkost oder Obst und einem Getränk liefert wieder neue Energie und schmeckt gut. Damit das Pausenbrot auch noch nach ein paar Schulstunden appetitlich aussieht, sollte es am besten in einer stabilen Brotbox verpackt werden.

Tip 2 - Viel Bewegung

für einen gesunden Tagesablauf sind ausreichend Bewegungszeiten unerlässlich. Prof. Dr. Klaus Bös vom Institut für Sport und Sportwissenschaft KIT Karlsruhe fordert daher: „Bewegung ist der natürliche Zustand des Kindes. Täglich mindestens eine Stunde draußen spielen ist genauso wichtig wie Hausaufgaben machen! Bewegungszeiten sollten im Tagesablauf ihren festen Platz finden wie Essen und Trinken." Es ist bekannt, dass Kinder, die sich viel bewegen, ein deutlich geringeres Risiko tragen, übergewichtig zu werden. Sie können zudem besser Stress abbauen. Es muss also nicht immer das Elterntaxi sein.

Tip 3 - Genügend Schlaf

kids_schlafendSchlafmangel wirkt sich nicht nur auf die Konzentrationsfähigkeit aus, sondern steht auch in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht. Schulkinder, die weniger als 11 Stunden schlafen, weisen ein erhöhtes Risiko für Übergewicht von 40 % auf. Neben dem ausgiebigen Nachtschlaf sollten im Tagesablauf zudem feste Ruhepausen wie die Zeit nach dem Mittagessen eingeplant werden.

(aus: Verlag PRO Schule, 53177 Bonn)

Eltern-Treff „Praxistipps zum Umgang mit den neuen Medien”

kids_virtweltSehr geehrte Eltern,

im letzten Schuljahr hatten wir Sie gefragt, was Sie an schulischen Themen am meisten interessieren würde. Der Umgang mit den Neuen Medien wurde damals am zweithäufigsten genannt.

Der Schulelternbeirat hatte daher den zweiten „Eltern-Treff” unter dieses Thema gestellt und zu einem „medienpädagogischen Elternabend” am 19. September eingeladen. Herr Hans-Thomas Leddin vom SEB und Referent Stefan Mayr von medien + bildung.com  konnten etwa 25 interessierte Eltern in der Bibliothek begrüßen.

Herr Stefan Mayr hat uns freundlicherweise die Folien seiner Powerpoint-Präsentation zur Verfügung gestellt. Download Eltern-Treff Medien.ppt

Weiterlesen: Eltern-Treff „Praxistipps zum Umgang mit den neuen Medien”

Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung in der Grundschule

Gemäß den rechtlichen Vorlagen rückt heute die Lernprozessorientierung gleichgewichtig neben die punktuelle Leistungsfeststellung.

Leistungsbeurteilung – Kompetenzerwerb

A: Leistungsfeststellung (punktuell):
mündlich/schriftlich/praktisch

a) Klassenbezogene schriftl. Leistungsnachweise-
orientiert an der Sozial- und an der objektiven Norm

b) Individuelle schriftl. Leistungsnachweise-
orientiert an der Individual- und an der objektiven Norm

Die Bereiche a) und b) stehen gleichrangig nebeneinander!

B: Lernprozessbeobachtung: Arbeitsweise/Lernfortschritt/Transfer
Kinder mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen:
Keine Gruppennorm/individuelle oder keine Note

Leistungsfeststellung:
Unter punktuellen Leistungsfeststellungen versteht man neben vielfältigen mündlichen und praktischen Arbeitsergebnissen

  • gruppenbezogene schriftliche Leistungsnachweise und
  • individuelle schriftliche Leistungsnachweise

Gruppenbezogene  schriftliche Leistungsnachweise werden in der Regel

  • am Ende einer Unterrichtseinheit
  • zur gleichen Zeit
  • für alle Kinder, aber möglichst auch
  • differenziert nach den individuellen Fähigkeiten

durchgeführt.

Individuelle  schriftliche Leistungsnachweise können zu

  • unterschiedlichen Zeiten
  • unterschiedlichen Themen und mit
  • unterschiedlichen Anforderungsniveaus

stattfinden und werden ausschließlich in der Schule erbracht.

Sie sind gleichrangig zu den gruppenbezogenen Leistungsnachweisen zu werten, weil in beiden Fällen der Grad der Erreichung des Lernerfolges von der Lehrkraft festgelegt wird.
Individuelle Leistungsnachweise verlangen eine offene Unterrichtsorganisation.

Wie sehen individuelle schriftliche Leistungsnachweise aus?

Sie können sich unterscheiden bzgl.


  • Bewertungsmaßstab
  • Anforderungsniveau

  • Zeitpunkt der Erstellung und der Dauer
  • Umfang

  • etc.

Lerndokumentation (siehe §42, 2):

Die Lerndokumentation geht in die Notengebung ein.
Die Rückmeldung zur Lerndokumentation wird nicht in eine Note übersetzt, ist aber Bestandteil der Zeugnisnote. Noten können generell nicht arithmetisch generiert werden.

Bewertungsmaßstäbe in einer Schule:

Einheitliche Kriterien zur Feststellung einer Leistung sind notwendig für die Transparenz gegenüber Kindern und Eltern, denn Leistungen werden nach dem Grad des Erreichens von Lernanforderungen beurteilt. (§34 1). Das kann aber z.B. keine generelle Festlegung von „Note gemäß Fehlerzahl“ sein, weil der Schwierigkeitsgrad und die Leistungsfähigkeit des Einzelnen bzw. der Gruppe berücksichtigt werden müssen. (§33, 1)

Welchen Bewertungsmaßstab soll es für individuelle Leistungsnachweise geben?

Individuelle Bewertungsmaßstäbe, d.h. der Grad des Erreichens der Aufgabenstellung (sei sie gegeben oder selbst gewählt) ist maßgeblich. Der Vergleich mit der Gruppe spielt keine Rolle.

Benotung individuelle Leistungsnachweise:
Individuelle Leistungsnachweise können benotet werden. Die Note kann jedoch auch ausgesetzt werden und durch eine individuelle Rückmeldung ersetzt werden, sofern das für das einzelne Kind angezeigt ist (VV Lernschwierigkeiten).

Können Noten, (auch Zeugnisnoten) in den Klassen 3 und 4 ausgesetzt werden?
Ja   (siehe §28,5)

Hier können sie sich diese Information als PDF herunterladen: Leistungsfeststellung_und_Leistungsbeurteilung.pdf